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Steuern / Umsatzsteuer 
Dienstag, 18.02.2020

Zur Rechnungsanforderung für den Vorsteuerabzug

Der Bundesfinanzhof wies darauf hin, dass der Vorsteuerabzug nach der Rechtslage im Jahr 1999 eine Rechnung oder Gutschrift in Papierform voraussetzt (Az. V R 14/18).

Der Vorsteuerabzug setzte nach der für das Jahr 1999 geltenden Rechtsprechung einen sog. Belegnachweis mittels eines „Abrechnungspapiers“ in Form einer Rechnung oder Gutschrift voraus, den der BFH als „urkundenmäßigen Nachweis“ ansah. Auf dieser Grundlage hat die Finanzverwaltung als Rechnungen zutreffend nur Urkunden angesehen, hierfür auf das Vorliegen eines Schriftstücks abgestellt und für elektronisch übermittelte Daten eine zusätzliche schriftliche Abrechnung verlangt.

Danach kam ein Vorsteuerabzug aufgrund von Abrechnungen im EDI-Verfahren (Electronic Data Interchange) nur bei Vorliegen einer zusätzlichen schriftlichen Abrechnung in Betracht.

Hinweis

Der Gesetzgeber hat erstmals mit Wirkung ab 2002 die Anforderungen an eine Rechnung geändert und dem elektronischen Verfahren angepasst.

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